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	<title>racaille verte</title>
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	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 19:45:55 +0000</pubDate>
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		<title>Parole probelesen und käuflich erwerben</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 12:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stand]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freundinnen und Freunde der gedruckten Lettern,
die neue Saison steckt nun wieder in den Kinderschuhen und pünktlich zum  Kick-Off gibt es auch aus unserer Hand wieder einige Geschichten der  vergangenen Rückrunde aus dem Nähkästchen zu plaudern.
Für 2,50€ ist die noch von Druckerschwärze triefende „Parole de la  Racaille“ Nr. 30/31 von nun an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freundinnen und Freunde der gedruckten Lettern,</p>
<p>die neue Saison steckt nun wieder in den Kinderschuhen und pünktlich zum  Kick-Off gibt es auch aus unserer Hand wieder einige Geschichten der  vergangenen Rückrunde aus dem Nähkästchen zu plaudern.<br />
Für 2,50€ ist die noch von Druckerschwärze triefende „Parole de la  Racaille“ Nr. 30/31 von nun an vor den Heimspielen des SV Werder Bremen  bei uns am vorläufig noch provisorischen Stand auf Höhe des Fan-Projekts  (Baustelle OKS) zu erwerben und lädt auf 92 Seiten dazu ein, das  Geschehene Revue passieren zu lassen. Neben sämtlichen Spielberichten  unseres heißgeliebten Sport-Vereins entführen wir euch noch in den Hain  der Poesie, den Tempel der Rauschzustände, die Filmstadt Babelsberg, die  Magazinsammlung Düsseldorfs und Graz’, das Bücherregal der Prügelknaben  und auch Prügelschwestern, sowie ins Land der Römer und auch in die  heimischen Gefilde des Gruppenlebens.</p>
<p>Wir nehmen auch gerne Bestellungen ab fünf Heften unter  [info@racaille.de] entgegen, wobei wir pro Bestellung ein Porto von 2€  berechnen müssen.</p>
<p>Nun bleibt uns nicht vielmehr zu sagen als Euch viel Spaß beim Stöbern  zu wünschen. Wir hoffen, dass Ihr uns auch weiterhin treu bleiben  werdet!</p>
<p>Und wer hier  auf &#8220;more&#8221; klickt, kriegt schonmal eine Leseprobe, die es so in der neuen Ausgabe nicht zu lesen gibt! Verrückt, was?</p>
<p><span id="more-92"></span><br />
<strong>Serie B<br />
23.05.2010 15:00<br />
Mantova – FC Torino 0:0</strong></p>
<p>Nachdem meine ersten beiden Besuche in Turin einen tiefen Eindruck  hinterließen, zog es mich schnellstmöglich wieder zurück. Nach dem Derby  und dem Finale wollte auch meine Freundin mal wieder was von mir haben  und so buchten wir kurzerhand zwei Tickets nach Bergamo und wieder  zurück.<br />
Wir machten uns also am Freitag leicht angeschlagen von Schnupfen,  Husten, Heiserkeit mit der bekannten, irischen Billigflugmarke zum  nächstgelegenen Flughafen auf: Bergamo. Das Wetter über Pfingsten war  mit über 20°C in beiden Ländern angegeben. So kamen wir dann auch bei  bestem Sonnenschein an und wurden herzlich von Davide begrüßt.</p>
<p>An der Auffahrt auf die Autobahn entschieden wir uns den Mailänder  Berufsverkehr (Hölle auf Erden) mit einem Besuch der Altstadt von  Bergamo zu umgehen. Die nächste Abfahrt also wieder runter und in die  Città Alta, die „Hochstadt“. Diese zählt laut unserem Reiseführer zu den  schönsten Altstädten Italiens. Als der Hügel, auf dessen Rücken sich  die restlos erhaltenen Bauten venezianischer Herrschaft breit machen, in  Sicht kam, kamen wir aus dem Staunen erst einmal nicht heraus. Zur  einen Seite beginnen die Alpen und auf der anderen Seite erstreckt sich  Mailand bis zum Horizont. Die Smogkuppel über der Ebene kommt bei uns  glücklicherweise nicht mehr an und lässt uns so ungebremst den blauen  Himmel genießen.<br />
Nach nicht einmal einer Stunde stellte sich wieder das selige Gefühl  fernab weltlicher Problemstellungen ein. Leicht schwitzend zogen wir uns  in ein uriges Cafè zurück, um in der neuen Gazzetta dello Sport (Pfui,  bäh!) nach den Anstoßzeiten zu blättern. Mit Journalismus hat es die  Zeitung nicht so sehr. Die Hälfte wurde dem anstehenden CL-Finale von  Inter gewidmet. Dazu kamen locker sechs Seiten Juventus und ein paar Mal  Milan. Die anderen Erstligisten bekamen eine kleine Randnotiz in 5&#215;5  cm. Die Serie B wurde auch im quadratisch, praktischen Format  abgehandelt. Die Fiorentina und Roma bekamen noch einmal eine halbe  Seite. Unter den schattenspendenden Weinreben gaben wir uns also lieber  dem Caffé und inbrünstigen Diskussionen über Zeitung und Fußball hin.  Die zahlreichen alten Männer verstärkten das Gefühl, mitten im  mediterranen Leben zu wandeln.</p>
<p>Nach zwei Stunden entschlossen wir uns, den fehlenden Schlaf auf der  Stadtmauer nachzuholen. Bei ca. 25°C unterm Baum auf dem Rasen liegend,  kamen wir zwar nicht zum Schlafen, aber erfuhren von den Problemen  Mailands, früheren Zeiten und den Vorzügen der hiesigen Küche.<br />
Um uns davon zu überzeugen, wechselten wir wieder in die urige  Innenstadt. Noch schnell Frankfurter Ekelspuren entfernt und dann an  Antipasti, Pasta und Polenta dem sicheren Fetttod entgegengefuttert. Da  wir uns schon im frühen Nachmittag befanden, mussten wir uns  verabschieden und kamen nach einem kurzen Besuch des größten Mailänder  Jugendzentrums am Bahnhof an.<br />
Für zehn Euro ging es nun zum eigentlichen Ziel unserer Reise. Knapp  zwei Stunden nach Turin ist immer wieder eine schöne Zeit, da die  Landschaft nie langweilig wird und eine Reise mit Trenitalia auch  genügend Anlass zum Lachen bietet. Nach unserer Ankunft ging es erst  einmal direkt zum Irish Pub. Dieses Mal allerdings nicht, weil Gigi uns  nach allen Regeln der Kunst abfüllen wollte, sondern um zu erfragen, ob  es noch einen Platz zum Arbeiten gebe. Nach einer Stunde Wartezeit, zwei  Bier und einem Vodka war die Konversation zwar inhaltlich und formal  noch super, aber Arbeit gab es trotzdem keine. Vielleicht im Winter,  doch da muss irgendwann einmal langsam das Studium anfangen.</p>
<p>Also ging es los. Da die Anderen noch tapfer ihre Knochen beim Fußball  hingehalten hatten. Wir kamen nach Spielende an und trafen auf bekannte  Gesichter. Unter ihnen auch Baldo, der an diesem Wochenende sein  fünfjähriges Stadionverbot antrat. Die Stimmung war also auch zuerst  gedrückt. Wegen fehlenden Alternativen ging es noch in die nächste  Lounge. Gestyltes Diskovolk machte den Weg zur Bar eher unangenehm. Der  angetrunkene Barkeeper freute sich über deutsche Gäste und musste erst  einmal stolz den Drink von Martina aus Hoffenheim vorführen. Als ich  erklärte, dass Hoffenheim langweilig wie Hulle sei, freute er sich umso  mehr und es gab noch ein Freigetränk dazu. Wir setzten uns nach draußen.  Es war bald Mitternacht, aber kurze Hose und T-Shirt waren vollkommen  in Ordnung. Neben Gesprächen und Witzen konnten wir beobachten, wie die  durchaus sympathischen Damen alle Nase lang aufs Klo mussten. Ich habe  grundsätzlich kein Problem mit Drogen, aber für einen lockeren Abend mit  Getränken ohne Tanz erschließt sich mir der Sinn dahinter nicht  wirklich. Den anderen erging es genauso und wir machten uns gegen 1 Uhr  auf in das gelobte Bett.</p>
<p>Gigi musste den samstäglichen Vormittag noch arbeiten, was uns zu einer  verlängerten Schlafphase verhalf. Durchaus angebracht, so wirkte sich  das Klima nicht direkt heilend auf meine Erkältung aus. Nach einer  Dusche gab es dann Wein, Schinken, Gnocchi und Huhn. Das Gelage führte  auch zu einer inneren Schläfrigkeit und so verbrachten wir die  unangenehm heiße Zeit mit Sherlock Holmes und warteten auf Gigis  Rückkehr von der Mittagsschicht.</p>
<p>Für den Nachmittag trafen wir uns beim König von Italien vor der Haustür  auf ein Eis mit der Freundin von Gigi und Dario, Sänger einer Turiner  Punkband und sehr guter Freund von Los Fastidios. Dieser war auch  Veranstalter des abendlichen Konzerts, welches das CL-Finale begleiten  sollte. Das Eis war große Klasse, nur der König und die Juventinos haben  genervt. Das hemmte einfach die Atmosphäre. Deshalb brachen wir auch  auf, um Fre die Stazione näher zu bringen. Diesen Mittelpunkt  struktureller Gastabfüllung muss man einmal besucht haben. Schon Pavel  im Jahr zuvor hatte es nie heile heraus geschafft und diese Tradition  durften wir fortführen. Selbst wenn man es einmal zur Bar geschafft hat,  um Drinks zu kaufen und einmal einen auszugeben, nimmt der Barkeeper  kein Geld an. Getränke gibt es natürlich trotzdem. Das schlechte  Gewissen ist vorprogrammiert.</p>
<p>Mit Borghetti und Bier angereichert ging es dann zur Partylocation.  Frühzeitig angekommen wurde noch ein Banner für den neuen Diffidato  gemacht. Der Rest des Abends verlor sich in Pizza und Bier. Die Bands  waren zwar gut, aber auch in Italien kann man mit Punk keine großen  Massen mehr mobilisieren. Vielleicht waren es 80 Gäste, die zum Großteil  die Übertragung des Spiels boykottierten und lieber singend, redend  oder trinkend den Vorlauf zur Musik verbrachten. Bis auf die Nachrichten  über Tore durfte ich auch auf die Partie verzichten. Nach kurzer Pause  legte die erste Band dann auch los und ich fühlte mich an wunderbare  Teenagerzeiten und 3€uro-Festivals erinnert. Ein paar Leute mehr und es  wäre eine Zeitreise gewesen. Die Musik war technisch sogar okay, wobei  mir leider die Texte nichts sagten. So weit bin ich dann doch nicht mit  meinem italienisch.</p>
<p>Irgendwann, nicht zu spät in der Nacht, fuhren wir zurück, da es ja schon viel zu früh wieder aus den Socken gehen sollte.</p>
<p>So klingelte uns unbarmherzig der Wecker wach und eine kurze,  alkoholische und ungemütliche Bettphase ging ihrem Ende entgegen. Mit  dem Auto ging es zum Stadio Delle Alpi, in dem der FC Torino bis vor  fünf Jahren noch seine Heimspiele austrug. Davon sind jedoch nur noch  die sehr beeindruckenden Fundamente zu sehen, denn innerhalb der alten  Mauern baut Juventus seine neue und lächerlich kleine Arena mit  modernsten Ansprüchen auf. Ein eher hässlicher Stahlbau für 30.000 Leute  inklusive toller VIP-Logen wird bald Schauplatz der Heimspiele vom  wirklich widerwärtigen Juventus FC. Nicht nur durch die ärgerliche  Wiese-Rolle und den Kontakt nach Turin rufen die Schwarz-Weißen  ausschließlichen Abscheu in mir hervor. Es ist quasi eine noch  schlimmere Form des FC Bayern aus München. Ohne Schickeria, aber mit der  geschäftstüchtigen Viking. Falls hierzu und generell zum Thema Italien  Lesebedarf bestehen sollte, empfehle ich zwischendurch <a href="http://board.fanszene-bremen.net/redir.php?url=http%3A%2F%2Fwww.altravita.com" target="_blank">www.altravita.com</a> . Dort gibt es viele sehr interessante Artikel zum Thema Ultras und Fußball in Italien.</p>
<p>Wir bestiegen also die spärlich ausgestatteten Busse und machten uns auf  den Weg. Es gab keine weitere Organisation, nach welcher das Geld  eingesammelt wurde. Die mitgebrachten Bierflaschen wurden leerer und  einfach auf den Boden geschmissen. Soweit noch normal, doch bereits nach  einer Stunde war ein ansehnlicher Scherbenhaufen auf dem Boden  zusammengekommen. Bei einigen Stunden Fahrt wurde das noch zu einem  ernsthaften Problem. Sehr interessant auch die ständige Begleitung durch  ein Polizeiauto. Bis zum Ende des Tages waren wir dauerhaft unter  Beobachtung von zwei Beamten. Diese griffen aber zu keiner Zeit ein, was  auch sehr italienisch anmutete.</p>
<p>Die Fahrt verlief anstrengend nach der kurzen Nacht, viel zu heißen  Temperaturen, verschiedenen Biersorten, einem Motorschaden und nur einem  Pizzaviertel als Nahrungsgrundlage. Dementsprechend fertig torkelte ich  bei der Ankunft aus dem Bus und wankte die fünf Meter zum  Stadioneingang. Wir waren pünktlich zum Anpfiff angekommen und suchten  uns schnell Plätze.</p>
<p>Trotz einer für Italien beachtlichen Auswärtsbereitschaft war noch  reichlich Platz in der Kurve und so sahen wir das Intro noch von  außerhalb. Pyro, Fahnen, Doppelhalter und scheißlauter Support weckten  mich dann. Wir zogen schnell um zum aktiveren Teil und versuchten, dem  Grottenteam Beine zu machen. Zwischendurch wurde Mantova noch in die  Serie C gesungen.</p>
<p>In der Halbzeit erfrischten wir uns an den aufgebrochenen  Wasserleitungen der Feuerwehr. Ich war und bin immer noch völlig  perplex, aber es ist angeblich völlig normal. Zur Abkühlung werden die  Leitungen oder Ventile aufgebrochen. Weder Polizei noch Ordner  unterbinden das oder fangen Stress an – allerdings steht dann dauerhaft  ein Ordner daneben, um Verletzungen zu verhindern&#8230; nicht aber das  Duschen! Ein sehr interessantes Modell.</p>
<p>Die zweite Halbzeit verbrachte ich dann sitzend neben dem Block. Ich  kann mich nur noch an zwei klare Torchancen erinnern, die kläglich  vergeben wurden. Der Support sorgte auch an fremder Spielstätte für  pfeifende Ohren und es gab sogar eine große Schwenkfahne.</p>
<p>Nach dem Spiel warteten wir noch außerhalb des Stadions, da es erst  einmal nach Stress mit der Polizei aussah, aber es passierte nichts und  wir fuhren wieder zurück.</p>
<p>Nachdem wir uns endlich etwas gestärkt hatten, ging es mir auch wieder  besser. Nachdem das Bier dann wieder floss und der Boden effektiv mit  Scherben übersät war, wurde auch das Verhalten der Mitfahrer  unangenehmer, was von einfach stumpfen Liedern über das Beschmeißen  anderer Autos (trotz Polizei hinter uns) bis zu wirklich ekligem  Sexismus ging. Darauf angesprochen änderte sich auch nur wenig.  Insgesamt scheint es nicht besser oder schlimmer zu sein als es auch in  Deutschland der Fall ist. Die Leute, mit denen ich insgesamt mehr zu tun  habe, sind sich der Problematik bewusst. Konsequenzen werden gerade in  der Öffentlichkeit aber nicht daraus gezogen. Das Thema ist aber auch zu  weitläufig, um eine wirklich gute Einschätzung wiederzugeben.</p>
<p>Nach der Ankunft ging es anstatt ins Bett lieber noch einmal in die  Stazione auf einen Drink. Irgendwann war es dann aber auch gut und es  ging ab nach Hause.</p>
<p>Am Montag schliefen wir aus und wurden von Gigi und Dome zum Essen  geweckt. Ein bisschen Rumhängen und dann noch einen Caffè am Bahnhof bis  wir nach Mailand fuhren.<br />
Dort haben wir mit Davide ein echtes Mailänder Restaurant besucht. Eine  Seltenheit, da die meisten Restaurants von Migranten betrieben werden  und nicht mehr von Italienern. Es ging dann nur noch ins Bett und am  Dienstagmorgen nach Bremen. Drei Tage später sollte ich aber schon  wieder zurückkehren.</p>
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		<title>Zum Erhalt der Fankultur</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

		<category><![CDATA[antiRepressiVa]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9.10. werden Ultras und Fußballfans aus ganz Deutschland in Berlin &#8220;für den Erhalt der Fankultur&#8221; demonstrieren.
Zur Demo werden wir öffentliche Busse aus Bremen anbieten. Eingeladen  ist jedeR, der/die die Demonstration unterstützen möchte und sich an  unseren antirassistischen und diskriminierungsfreien Grundkonsens hält.  Wer sich anmelden möchte oder weitere Fragen hat, schreibt bitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.erhalt-der-fankultur.de/" target="_blank">Am 9.10. werden Ultras und Fußballfans aus ganz Deutschland in Berlin &#8220;für den Erhalt der Fankultur&#8221; demonstrieren.</a></p>
<p>Zur Demo werden wir öffentliche Busse aus Bremen anbieten. Eingeladen  ist jedeR, der/die die Demonstration unterstützen möchte und sich an  unseren antirassistischen und diskriminierungsfreien Grundkonsens hält.  Wer sich anmelden möchte oder weitere Fragen hat, schreibt bitte eine  Mail an [info[at]racaille.de]. Anmeldungen sind ab sofort auch bei Heimspielen an unserem Stand möglich.</p>
<p>Auf der Demonstration wird jede Fanszene Demoshirts in den Vereinfarben, aber mit  gleichem Inhalt tragen. Die Menschen, die mit uns gemeinsam mit dem Bus  nach Berlin fahren, werden automatisch ein solches T-Shirt erhalten.</p>
<p>Es besteht aber selbstverständlich auch für Werderfans aus dem Süden oder andere Fans, die anderweitig  anreisen wollen, die Möglichkeit, diese  Shirts vorher für einen geringen Preis bei uns zu bestellen, sodass der  Bremer „Block“ in Berlin ein einheitliches Bild abgeben kann.</p>
<p>Schließt Fahrgemeinschaften und bestellt (möglichst) gesammelt eure  T-Shirts bei uns. Dies könnt Ihr wiederum unter den bekannten  Möglichkeiten (Mail oder Stand am Spieltag) tun.</p>
<p>Auf nach Berlin – lasst uns gemeinsam ein wichtiges Zeichen setzen!</p>
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		<title>Neue Parole - das muss gefeiert werden!</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stand]]></category>

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Zu kaufen gibt es das gute Stück natürlich zu besagtem Termin in der Buchte oder bei den folgenden Spielen irgendwo in der Nähe des Ostkurvensaals.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://racaille.de/wp-content/neon1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-88" title="neon1" src="http://racaille.de/wp-content/neon1.jpg" alt="" width="500" height="706" /></a></p>
<p>Zu kaufen gibt es das gute Stück natürlich zu besagtem Termin in der Buchte oder bei den folgenden Spielen irgendwo in der Nähe des Ostkurvensaals.</p>
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		<item>
		<title>Ausstieg aus der AG Fandialog?</title>
		<link>http://racaille.de/?p=79</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fanorganisationen ProFans, BAFF, F_in und Unsere Kurve haben eine Pressemitteilung verfasst, die wir euch nicht vorenthalten wollen:
Fanvertreter enttäuscht über AG Fandialog
Fanorganisationen ProFans, Unsere Kurve, BAFF und F_in reagieren auf die Entwicklung und erwägen Ausstieg zur Winterpause
Hamburg, 18. August 2010 – Nach fast drei Jahren kann seitens der  Fanorganisationen über die bisherige Arbeit innerhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fanorganisationen ProFans, BAFF, F_in und Unsere Kurve haben eine Pressemitteilung verfasst, die wir euch nicht vorenthalten wollen:</p>
<blockquote><p><strong>Fanvertreter enttäuscht über AG Fandialog<br />
Fanorganisationen ProFans, Unsere Kurve, BAFF und F_in reagieren auf die Entwicklung und erwägen Ausstieg zur Winterpause</strong></p>
<p>Hamburg, 18. August 2010 – Nach fast drei Jahren kann seitens der  Fanorganisationen über die bisherige Arbeit innerhalb der AG Fandialog,  zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga  (DFL) auf der einen Seite und den Fanorganisationen auf der anderen,  kein positives Resümee gezogen werden.</p>
<p>Ursprünglich wurde die Arbeitsgruppe Fandialog ins Leben gerufen, um die  gemeinsam erarbeiteten Themen des DFB-Fankongress 2007 in Leipzig im  Nachgang zu diskutieren und umzusetzen sowie den Dialog zwischen Fans  und Offiziellen zu verbessern und zeitnah sowie aktuell zu halten. Die  Realität sieht leider ganz anders aus.</p>
<p><span id="more-79"></span>„Unsere Kurve“-Teilnehmer Mathias Scheurer äußert sich aufgrund seiner  Erfahrungen wie folgt: „Diskussionen bei für uns wichtigen Themen  verlaufen ergebnislos. Entweder werden Zuständigkeiten von offizieller  Seite munter hin und her geschoben oder es mangelt schlicht an der  Entscheidungsbefugnis der beteiligten Personen. Dies dokumentiert den  Stellenwert dieser Arbeitsgruppe bei DFB und DFL. Ich vermisse bei den  beteiligten Verbänden dienotwendige Ernsthaftigkeit, sich wirklich mit  brennenden Themen zu beschäftigen und die Bereitschaft, wirklich etwas  im Sinne der Fans verändern zu wollen. Das Marketinginstrument &#8220;Fanclub  Nationalmannschaft sponsored by&#8230;&#8221; genießt offenbar eine höhere  Priorität als die Lösung dringender Probleme im Fußball-Tagesgeschäft.  Solange dies so bleibt, stellt sich die Frage, ob die Teilnahme an der  AG überhaupt einen Sinn ergibt.“</p>
<p>Bei dem kleinsten Fehlverhalten von Fanseite wird nicht mit, sondern  meist über uns geredet. Wird dies kritisiert, verweist man auf den  „Fanvertreter“ von der KOS oder auf Fanbeauftragte. Noch einmal in aller  Deutlichkeit: Wir wissen deren Arbeit wirklich zu schätzen, aber es  sind KEINE Fanvertreter sondern bezahlte Fanbetreuer! Es werden  drastische Strafen an komplette Fanszenen für individuelle Fehler  Einzelner verhängt. Verringerung der Kartenkontingente für Gästefans,  Sitzplatzzwang, Ausweiszwang, Polizeikessel, schikanöse und  entwürdigende Behandlung von Gästefans, all das ist eine pauschale  Kriminalisierung aller Fans des entsprechenden Vereins. Eine  Vorgehensweise, die dem entgegensteht, was der gesunde Menschenverstand  fordert, nämlich Differenzierung und Einzelfallprüfung.</p>
<p>Warum all dies stattfindet, obwohl mit der AG Fandialog eigentlich ein  Medium geschaffen wurde, in dem über aktuelle Entwicklungen gemeinsam  diskutiert werden sollte, können wir in keinster Weise nachvollziehen.</p>
<p>Nicole Selmer, konstante Teilnehmerin für F_in, sieht das ebenfalls  kritisch: „Viele Themen, die wir versucht haben anzusprechen, scheinen  den „Raum AG Fandialog“ niemals zu verlassen. Und auch sonst scheint  niemand ernsthaft an einem Dialog interessiert zu sein. Wie sonst ist es  zu erklären, dass wir vier oder fünf Mal dieselbe Anfrage stellen und  jedes Mal die Reaktion lautet „Interessante Idee, wir werden das  prüfen“.</p>
<p>Weiterhin muss klar gestellt werden, dass die offenen Themen des Fankongress 2007 bislang nicht abgearbeitet wurden. Wir haben hier vehement darauf gedrängt und  hingewiesen, leider ohne Erfolg. Skurril wurde es, als vom DFB ohne  weitere Begründung verkündet wurde, die offenen Punkte seien alle  erledigt. Wir wissen natürlich, dass nicht alle unsere Wünsche und  Forderungen umgesetzt werden können, aber mehr als ein „erledigt“ auf  unsere Fragen erwarten wir als Antwort definitiv. Grundsätzlich gehen  wir auch davon aus, dass alle Themenfelder vorab ergebnisoffen in der AG  Fandialog diskutiert werden.</p>
<p>Bezeichnend in der aktuellen Situation ist, dass feste Zusagen von  offizieller Seite nicht eingehalten werden. Seit knapp 1,5 Jahren wird  uns versprochen an einer offiziellen Spieltagsterminierung der DFL  teilnehmen zu können. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als die  Anstoßzeiten reformiert werden sollten und neue Fernsehverträge zur  Verhandlung anstanden. Nachdem wir monatelang versuchten einen Termin zu  bekommen, wurde uns jetzt doch eine Absage erteilt - aus  Datenschutzgründen. Dieses und die ausbleibende Unterbreitung von  Lösungs- oder Alternativvorschlägen führt dazu, dass sich der Verdacht  erhärtet, dass die Zusage nur getätigt wurde, um den damaligen groß  angelegten Fanprotesten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Festzuhalten  bleibt, dass die Anstoßzeiten weiter zerstückelt und fanunfreundlicher  wurden und die TV-Verträge in trockenen Tüchern sind. Die Hinhalte- und  Einlullungstaktik der DFL hat somit funktioniert!</p>
<p>In der AG Fandialog wurde von unserer Seite auch das Thema  Musterstadionordnung angesprochen. Diese stellt ein Grundgerüst des DFB  für die Vereine dar, an der viele sich orientieren, z.B. welche  Fanutensilien (Fahnen, Doppelhalter) erlaubt werden. Hierzu wurde  gemeinsam in der AG Fandialog festgestellt, dass diese nicht fan- und  zeitgemäß sei und wir wurden aufgefordert unsere Vorschläge auf  offiziellem Wege einzureichen, was wir auch getan haben. Nach mehreren  Monaten des Wartens wurde uns dann kurz und knapp mitgeteilt, dass keine  Änderungen an der Musterstadionordnung geplant sind. Bemerkenswert, wo  doch die einhellige Meinung war, dass Änderungen erforderlich sind.</p>
<p>Die Stadionverbotsrichtlinien des DFB wurden im November 2009 ohne  jegliche Information der Fanorganisationen geändert. Auch wenn die  Stadionverbotsrichtlinien beständig Thema bei den AG Fandialog Sitzungen  sowie anderen Gesprächsrunden waren, hat der DFB anscheinend nicht  realisiert, wie wichtig und sensibel dieses Thema ist. Auf Nachfrage,  warum hier keine Information erfolgte, wurde uns nur mitgeteilt, dass  nicht alle Änderungen der Richtlinien offiziell beworben würden.</p>
<p>Diese drei Beispiele sind bedauerlicherweise nur die Spitze des  Eisbergs. Diese gesamten Geschehnisse rund um die AG Fandialog können  wir nicht länger hinnehmen!</p>
<p>Sandra Schwedler von ProFans bestätigt: „Angesichts des Stillstandes in  der AG Fandialog muss ProFans auch einen Ausstieg aus selbiger in  Erwägung ziehen. Eine Runde, die keine Ergebnisse beinhaltet, in der wir  ganz offensichtlich durch die Verantwortlichen lediglich als  Bittsteller, nicht aber als Gesprächspartner auf Augenhöhe wahrgenommen  werden, hat keinen Sinn.“</p>
<p>Wir sind an einem konstruktiven Dialog auf Augenhöhe natürlich weiterhin  interessiert und auch bereit mitzuarbeiten. So wie es momentan abläuft,  kann es jedoch definitiv nicht weitergehen!</p>
<p>Wir erwarten von DFB und DFL, dass der Terminvorschlag für die kommende  Sitzung im September zurückgezogen und innerhalb der beiden Verbände  ernsthafte Diskussionen über eine Veränderung bei der AG Fandialog  geführt werden.<br />
Änderungen an der momentanen Struktur und Arbeitsweise der AG Fandialog  werden nun bereits seit fast zwei Jahren versprochen. Sollte sich daher  bis zur Winterpause der aktuellen Saison 2010/2011 nichts ändern, werden  die oben genannten Fanorganisationen die AG Fandialog verlassen und  keine Vertreter mehr zu den Sitzungen schicken.<br />
Dieses Mal erwarten die Fanorganisationen Ergebnisse und keine leeren Versprechungen!</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
ProFans: Philipp Markhardt. <a href="mailto:presse@profans.de">presse@profans.de</a><br />
Unsere Kurve: Mathias Scheurer, <a href="mailto:info@unserekurve.de">info@unserekurve.de</a><br />
BAFF: Johannes Stender, <a href="mailto:info@aktive-fans.de">info@aktive-fans.de</a><br />
F_in: Nicole Selmer, <a href="mailto:info@f-in.org">info@f-in.org</a></p></blockquote>
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		<title>Pro Regionalliga-Reform 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 17:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[An keinem Fußballfan sollte in den letzten Monaten die Tatsache  vorbeigegangen sein, dass insbesondere in den Regionalligen reihenweise  Traditionsvereine an den wirtschaftlichen Auflagen des DFB scheitern. In  der Regionalliga West wurde der Abstieg allein durch wirtschaftliche  Aspekte entschieden, im Süden stellte sich die Lage nicht viel besser  dar und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An keinem Fußballfan sollte in den letzten Monaten die Tatsache  vorbeigegangen sein, dass insbesondere in den Regionalligen reihenweise  Traditionsvereine an den wirtschaftlichen Auflagen des DFB scheitern. In  der Regionalliga West wurde der Abstieg allein durch wirtschaftliche  Aspekte entschieden, im Süden stellte sich die Lage nicht viel besser  dar und auch im Norden musste ein Traditionsverein aus finanziellen  Gründen das Handtuch werfen. Hinzu kommt die Unattraktivität der  Regionalligen, in denen weder sportliche noch wirtschaftliche  Gerechtigkeit herrscht. Hauptsächlich dafür verantwortlich sind die  U23-Mannschaften der Lizenzvereine. Nicht nur, dass sie unter komplett  anderen wirtschaftlichen und sportlichen Bedingungen starten und so den  Wettbewerb verzerren. Es will sie einfach auch niemand sehen, die  Stadien bestechen bei diesen Partien durch gähnende Leere auf den  Rängen. Insgesamt 24 Zweitvertretungen tummeln sich in den  Regionalligastaffeln, davon zehn allein im Westen und neun im Süden.  Aufgrund der ungleichen Lizenzierungsbedingungen für Erstmannschaften  und U23-Teams von Proficlubs ist diese Tendenz weiter steigend.</p>
<p>Die Initiative „Pro Regionalliga Reform 2012“ kämpft gegen diese  Umstände an und für uns als Gruppe ist es der richtige Schritt, diese  Initiative zu unterstützen. In der Sommerpause wurde von der Initiative  bereits mit dem Sammeln von Unterschriften und der Suche nach  Unterstützern begonnen. Registriert haben sich inzwischen 9028 Personen  und 234 Fanclubs von 83 Vereinen. Außerdem gab es zu Saisonbeginn der  Regionalligen gemeinsame Aktionen in den verschiedenen Stadien. Auch wir  werden uns an diesen Aktionen beteiligen. So könnt Ihr unter anderem in  Zukunft an den Heimspielen Eure Unterschrift zur Unterstützung der  Aktion bei uns am Stand abgeben. Weitere Infos, Fotos von den  Protestaktionen in den Stadien sowie eine Online-Petition findet Ihr auf der <a href="http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de">Homepage der Initiative</a>.<a href="http://board.fanszene-bremen.net/redir.php?url=http%3A%2F%2F" target="_blank"></a></p>
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		<item>
		<title>Racaille goes ProFans</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 17:01:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[ProFans]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort werden wir als Gruppe an der Fanorganisation „ProFans“ teilnehmen und diese unterstützen.
Wir schätzen „ProFans“ als sinnvolle Organisation und denken, dass es  der Ultraszene und den aktiven Fans gut tut und für die Zukunft absolut  notwendig ist, sich in bestimmten Punkten zu vernetzen und  zusammenzuarbeiten.
Deshalb werdet Ihr zukünftig hier auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort werden wir als Gruppe an der Fanorganisation „ProFans“ teilnehmen und diese unterstützen.<br />
Wir schätzen „ProFans“ als sinnvolle Organisation und denken, dass es  der Ultraszene und den aktiven Fans gut tut und für die Zukunft absolut  notwendig ist, sich in bestimmten Punkten zu vernetzen und  zusammenzuarbeiten.<br />
Deshalb werdet Ihr zukünftig hier auf der Homepage, im Fanszene-Forum,  aber auch vor allem im und um das Stadion von verschiedenen Aktivitäten  im Rahmen von „ProFans“ hören, sehen und lesen.<br />
Für Kritik, Fragen und Anregungen stehen wir Euch natürlich auch bei  diesem Thema immer zur Verfügung – am liebsten persönlich, im Notfall  auch per Mail.</p>
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		<title>Ab übermorgen: Tatort Stadion 2 in Bremen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute machen wir einmal Werbung - für eine Ausstellung, auf die wir uns seit Monaten freuen und die wir für ausgesprochen wichtig halten. Es geht um die Neuauflage von Tatort Stadion, die 2001 vom Bündnis aktiver Fußballfans (BAFF) erarbeitet wurde und seitdem an beinahe 200 Orten gezeigt wurde - 2003 auch in Bremen. Wieder haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute machen wir einmal Werbung - für eine Ausstellung, auf die wir uns seit Monaten freuen und die wir für ausgesprochen wichtig halten. Es geht um die Neuauflage von Tatort Stadion, die 2001 vom <em>Bündnis aktiver Fußballfans</em> (BAFF) erarbeitet wurde und seitdem an beinahe 200 Orten gezeigt wurde - 2003 auch in Bremen. Wieder haben sich aktive Fans aus ganz Deutschland an die Arbeit gemacht, um über Diskriminierung im Stadion sowie Gegenaktivitäten zu informaieren. Das Ergebnis ist nun ab Donnerstag, den 15. April in der Unteren Rathaushalle zu sehen. Gastgeberin ist die <em>AG Werderfans gegen Diskriminierung, </em>und so wird es auch zwei Tafeln mit Bezug zu unserer Szene geben. Zudem werden zwei Abendveranstaltungen angeboten: Einmal geht es um Antisemitismus (19. April), einmal wird der 65. Jahrestag der Befreiung Bremens (26. April) mit einem Vortrag zum Thema begangen. Alle weiteren Informationen sind <a href="http://tatortstadion.blogsport.de/" target="_blank">hier nachzulesen.</a></p>
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		<title>Gegen den übereifrigen Staat</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[antiRepressiVa]]></category>

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Beim Spiel gegen Freiburg zeigten wir drei Spruchbänder:
&#8220;L&#8217;état trop zélé = l&#8217;ennemi principal du supporterisme!&#8221; - &#8220;Der  übereifrige Staat = der Hauptfeind der Fans!&#8221; - &#8220;Solidarité avec  Auteuil, Lyon, Montpellier et Nissa!&#8221;
In den letzten Wochen erreichten uns viele bedrückende Nachrichten aus  Frankreich. Viele von uns respektierte Gruppen (Supras Auteuil,  Authentiks, Grinta, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://racaille.de/wp-content/p4100912.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-68" title="frankreich" src="http://racaille.de/wp-content/p4100912.jpg" alt="" width="500" height="278" /></a></p>
<p>Beim Spiel gegen Freiburg zeigten wir drei Spruchbänder:</p>
<p>&#8220;L&#8217;état trop zélé = l&#8217;ennemi principal du supporterisme!&#8221; - &#8220;Der  übereifrige Staat = der Hauptfeind der Fans!&#8221; - &#8220;Solidarité avec  Auteuil, Lyon, Montpellier et Nissa!&#8221;</p>
<p>In den letzten Wochen erreichten uns viele bedrückende Nachrichten aus  Frankreich. Viele von uns respektierte Gruppen (Supras Auteuil,  Authentiks, Grinta, Cosa Nostra Lyon, Butte Paillade, Armata Ultras,  Brigade Sud Nice) droht die staatliche Auflösung, so dass wir ihnen mit  den Transpis unsere Solidarität ausdrücken wollen. Darüber hinaus wollen  wir den Aktionismus des französischen Staates kritisieren, mit dem  dieser versucht, die durchaus existenten Probleme in den Stadien in den  Griff zu bekommen.  Ein Phänomen, welches nicht nur in Frankreich zu  beobachten ist…</p>
<p>Im Folgenden wollen wir kurz versuchen, sowohl die Auslöser für die  Repressionswelle zu beleuchten, als auch die Willkür und die  Wirkungslosigkeit dieser Maßnahmen. Nach mehreren kleineren  Zwischenfällen im Verlauf dieser Saison kam es beim Ligue 1 Spiel  zwischen Paris Saint-Germain und Olympique Marseille zu  Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fankurven von Paris, dem  rechtsgerichteten Kob of Boulogne und der multikulturellen Virage  Auteuil und ihrem Anhängsel auf der Tribune G. Zwischen diesen beiden  Kurven kam es in der Vergangenheit regelmäßig zu gewalttätigen  Auseinandersetzungen, nur gab es diesmal einen Toten zu beklagen. Vor  dem Spiel griffen 150 Leute des Kobs die Virage Auteuil vor den Toren  des Stadions an. In diesem Zusammenhang wurde einer der Angreifer am  Boden liegend zu Tode geprügelt.</p>
<p>So traurig dieser Vorfall ist, möchten wir an dieser Stelle zum Ausdruck  bringen, dass jahrzehntelange Versäumnisse in Sachen Fanarbeit sich  nicht durch staatliche Gruppenauflösungen wieder gut machen lassen.</p>
<p>Beispiel 1 ist auch in Paris zu finden. Im Anschluss an das  Ligapokalfinale 2008 Paris SG – RC Lens wurde die Hauptgruppe des Kob of  Boulogne, die Boulogne Boys, verboten, da diese ein diskriminierendes  Plakat entrollt hatten und sich auch in der Vergangenheit bereits mit  ähnlichen Aktionen „geglänzt“ hatten. Dass gerade jetzt der Kob einen  Toten zu beklagen hat, ist ein klares Indiz dafür, dass die Fans nicht  verschwinden, sobald ihre Gruppe aufgelöst ist. Dementsprechend lösen  staatliche Gruppenauflösungen nicht die Probleme in den Stadien.  Stattdessen beschleicht uns der Eindruck, dass die Politik hier  versucht, Aktivität um der Aktivität wegen zu zeigen, ist doch das Thema  „Sicherheit“ eines, das bei jedweder Wahl für Stimmen sorgt.</p>
<p>Beispiel 2 ist in England zu finden.  England wird in diesen Tagen als  ein Vorbild beschrieben, in welche Richtung sich doch der französische  Fußball  weiterentwickeln soll. So führte Jean-Pierre Escalettes,  Präsident des französischen Fußballverbandes, aus, dass man mittels  Repression und erhöhten Ticketpreisen versuchen möchte, ein ähnliches  Publikum wie auf der Insel anziehen zu können. An dieser Stelle sei auf  die Stellungnahme der Dortmunder Ultragruppierung &#8220;The Unity&#8221; zum  Mainz-Spiel verwiesen, wo diese wie folgt ausführt: &#8220;So gab es 2008/2009  etwa 1.300 Festnahmen in Englands Premier League, vergleichbare Zahlen  aus Deutschland liegen nicht vor, hier werden nur die eingeleiteten  Strafverfahren aufgezählt (2.107), denen nicht immer eine Festnahme  vorausgeht.“ Hieraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Einerseits sind  teurere Eintrittskarten nicht mit &#8220;Sicherheit&#8221; gleichzusetzen,  andererseits gilt es zu bedenken, dass sich die Gewaltproblematik häufig  aus dem Stadion in das nähere Umfeld verlagert. Vielleicht ist diese  dann nicht so sehr sichtbar, aber das Problem ist offensichtlich noch  existent. Für das subjektive Sicherheitsgefühl mag das vielleicht  ausreichend sein, jedoch kann es nicht die Aufgabe der Politik sein,  ausschließlich dieses Gefühl zu bedienen. Vielmehr sollte diese doch  derartige Probleme an der Wurzel packen. Und die Wurzel ist eben nicht  die Gruppe als solche, sondern die Menschen die diese konstituieren.&#8221;</p>
<p>An dieser Stelle sei erwähnt, dass es in Frankreich so gut wie keine  Fanarbeit gibt. Fanprojekte, welche in Deutschland einen großen Anteil  daran hatten, die Hooliganproblematik der 80er Jahre einzudämmen, sind  beispielsweise nahezu gänzlich unbekannt. Stattdessen läuft Fanarbeit in  den Gruppen ab. Ältere, verantwortungsvolle Mitglieder, versuchen  sowohl den Jüngeren den Weg zu zeigen, was das Fandasein als auch das  Privatleben betrifft. Es erscheint logisch, dass dieser Weg sicherlich  nicht so effizient ist, wie jener der gezielten Fanarbeit. Jedoch gilt  es zu bedenken, dass jetzt genau diese etablierten Strukturen durch die  Zwangsauflösungen wegfallen, wie auch die Brigade Sud Nice in ihrem  Communiqué beschrieben.<br />
Die BSN ist eine der Gruppen, die aktiv nach einem Konsens zwischen  Ultras und der Politik gesucht haben. Regelmäßig wurden Gespräche auf  lokaler sowie auf nationaler Ebene geführt, um ebendies zu erreichen.  Insbesondere die Staatssekretärin für Sport, Rama Yade, engagierte sich  auf Seiten des Staates stark für diesen Dialog. Nachdem es beim Spiel AS   Monaco – OGC Nice zu einem Platzsturm der Gäste kam, wendete sich das  Blatt. Die BSN wurde als Alleinverantwortlicher dargestellt, während sie  selber sich davon distanzierte und anführte, dass größtenteils  jugendliche, unorganisierte Fans für den Platzsturm verantwortlich  waren. Von nun an schwebte das Damoklesschwert der Zwangsauflösung auch  über dieser Gruppe. Auch Personen wie Rama Yade waren nicht mehr an  einem Dialog interessiert, so dass alle konstruktiven Ansätze der  vergangenen Monate auf einmal obsolet waren. Wir können und wollen  diesen Vorfall nicht an dieser Stelle auflösen, jedoch möchten wir auf  das Communiqué der Gruppe verweisen. Hier wird klargestellt, dass sich  die Gruppe zurückzieht, um der Zwangsauflösung zuvorzukommen. Darüber  hinaus wird ersichtlich, dass die Verantwortlichen der Gruppe nicht mehr  die Energie haben, die gesellschaftlichen Konflikte auszubalancieren,  die im Stadion ihr Ventil finden, wenn monatelange Arbeit beim  erstbesten Vorfall eingerissen wird. Die Verantwortlichen vermuten im  Communiqué jedoch, dass die Gewalt nicht abnehmen wird, wenn es die  Gruppe nicht mehr gibt, da die gruppeninterne soziale Arbeit nun nicht  mehr stattfinden kann, das Publikum sich jedoch nicht großartig ändern  wird.<br />
Aus Platzgründen wollen wir hier nicht näher auf die anderen betroffenen  Szenen eingehen. Jedoch sollte aus diesen beiden Beispielen klar  geworden sein, dass diese radikalen Maßnahmen des französischen Staates  nicht die Wurzel des Problems behandeln, sondern verpuffen werden. Aber  auf jeden Fall kann sich das Kabinett um Nicolas Sarkozy nicht nachsagen  lassen, dass sie nichts unternommen hätten. Schließlich will man gleich  sieben Gruppen bei vier Vereinen verbieten. Und es könnten sogar noch  mehr werden, denn auch das Red Kaos in Grenoble ist in Gefahr. Für den  in der Materie unkundigen Bürger sicherlich eine beeindruckende Reaktion  des Staates auf besagten Gewaltausbruch beim letzten PSG-OM-Spiel. Ob  dabei etwas herumkommt, wird sich ja eh erst in den nächsten  Legislaturperioden zeigen: Hier wird ein Aktionismus beschrieben, den  Sarkozy nicht nur beim Thema Fußball an den Tag legt. Eines jedoch ist  bereits jetzt sicher: Die Stimmung wird sich ohne den koordinierten Tifo  der Ultragruppen deutlich verschlechtern.</p>
<p>Dementsprechend solidarisieren wir uns mit den betroffenen Gruppen in  Frankreich, in der Hoffnung, dass uns ein derartiger Übereifer erspart  bleibt. Wenn wir uns so einige Aussagen, insbesondere aus dem Lager der  Gewerkschaft der Polizei, anhören, scheint der Weg nicht mehr allzu weit  zu sein.</p>
<p>On est tous solidaire! Courage aux Supras Auteuil, Authentiks, Grinta,  Cosa Nostra Lyon, Butte Paillade, Armata Ultras et la Brigade Sud Nice!</p>
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		<title>Parole 29 out now!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stand]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde der gedruckten Lettern, wir freuen uns, euch die nächste Parole de la Racaille anpreisen zu dürfen. Ab kommendem Samstag wird sie im Ostkurvensaal feilgeboten. Für 2,50€ erhaltet ihr 84 Seiten in Din A5, auf denen sich neben 30 Werder-Spielberichten auch zahlreiche Erzählungen von anderen Plätzen in ganz Europa wiederfinden. Dazu gibt es wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde der gedruckten Lettern, wir freuen uns, euch die nächste Parole de la Racaille anpreisen zu dürfen. Ab kommendem Samstag wird sie im <strong>Ostkurvensaal</strong> feilgeboten. Für <strong>2,50€</strong> erhaltet ihr 84 Seiten in Din A5, auf denen sich neben 30 Werder-Spielberichten auch zahlreiche Erzählungen von anderen Plätzen in ganz Europa wiederfinden. Dazu gibt es wieder einiges an Einsprengseln musikalischer, historischer und (fan-)politischer Natur sowie unsere halbjährliche Retrospektive zu Gruppe, Fanszene und Verein.</p>
<p>Wer <strong>fünf oder mehr</strong> Exemplare abnehmen möchte, möge uns bitte <a href="http://racaille.de/?page_id=5" target="_blank">auf den bekannten Wegen</a> kontaktieren.</p>
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		<title>Packt die Klamotten ein!</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 09:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Wochen sammeln wir im Ostkurvensaal Kleidung für bedürftige Bremer Drogenabhängige. Mit großem Erfolg: Anfang letzter Woche konnten wir ein ganzes Auto voll mit Pullis, Hosen, Schuhen und vielem mehr zum Kontakt- und Beratungszentrum am Hauptbahnhof bringen. Vorerst ist die Kleiderkammer dort wieder einigermaßen gut bestückt, doch schon in wenigen Wochen wird alles wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen <a href="http://racaille.de/?p=54" target="_blank">sammeln wir im Ostkurvensaal Kleidung für bedürftige Bremer Drogenabhängige</a>. Mit großem Erfolg: Anfang letzter Woche konnten wir ein ganzes Auto voll mit Pullis, Hosen, Schuhen und vielem mehr zum Kontakt- und Beratungszentrum am Hauptbahnhof bringen. Vorerst ist die Kleiderkammer dort wieder einigermaßen gut bestückt, doch schon in wenigen Wochen wird alles wieder weg sein - ihr merkt ja selber, wie kalt es draußen ist.</p>
<p>Daher möchten wir jetzt noch einmal dazu aufrufen, eure gebrauchte Kleidung zu uns zu bringen - am besten gleich morgen vor dem Spiel gegen Wolfsburg. <strong>Diesmal steht als Sammelstelle nicht nur der Ostkurvensaal zur Verfügung. Zusätzlich wird es für alle Auswärtigen die Möglichkeit geben, ihre Kleiderspenden ganz unkompliziert am Park and Ride in Hemelingen abzugeben.</strong></p>
<p>Also: Packt die Klamotten ein und helft so anderen Bremerinnen und Bremern!</p>
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